{"id":54,"date":"2020-02-25T08:21:38","date_gmt":"2020-02-25T07:21:38","guid":{"rendered":"https:\/\/kfubmergcklghubvdfjuufjkczujkg.kh-freiburg.de\/?page_id=54"},"modified":"2023-05-16T11:57:04","modified_gmt":"2023-05-16T09:57:04","slug":"das-projekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.teilhabedigital.de\/index.php\/das-projekt\/","title":{"rendered":"DAS PROJEKT"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button aligncenter\"><a class=\"wp-block-button__link has-header-gradient-background-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.teilhabedigital.de\/index.php\/das-projekt\/leichte-sprache\/\" style=\"border-radius:8px\">DAS PROJEKT IN LEICHTER SPRACHE<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Ziel des Projekts<strong> Teilhabe Digital<\/strong> ist die F\u00f6rderung gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit intellektuellen Behinderungen durch digitale Medientechnologien. Das Projekt zielt auf neue kosteng\u00fcnstige und geeignete Unterst\u00fctzungsangebote aus dem Bereich der Consumer-Technik, um deren Potentiale zur F\u00f6rderung der Teilhabe nachhaltig zu  entfalten. Durch  die  Entwicklung  geeigneter  Strategien  und  praktisch-organisatorischer L\u00f6sungen sollen Menschen mit intellektueller Behinderung sowie ihre Zugeh\u00f6rigen dazu bef\u00e4higt werden, sich neue Technologien im Bereich Consumer-Technik (z.B. Navigation,  Sprachassistenzsysteme,  Tablets,  Smartphones,  vernetzte  Objekte)  anzueignen. Zugeh\u00f6rige sind Personen, die aus Sicht der Teilnehmenden relevante Bezugspersonen sind (Freunde, Nachbarn, Angeh\u00f6rige etc.). Das Projekt <strong>Teilhabe Digital<\/strong> versteht sich als direkter Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), wonach gesellschaftliche Barrieren durch geeignete  Ma\u00dfnahmen  abzubauen  sind,  um  die  volle  und  wirksame  Teilhabe  auf  der Grundlage der Gleichberechtigung zu erm\u00f6glichen. Der Einsatz neuer Technologien bietet gro\u00dfe Chancen f\u00fcr den Abbau gesellschaftlicher Barrieren im Hinblick auf eine digitalisierte Gesellschaft. Damit ist das Projekt an der Schnittstelle zwischen herk\u00f6mmlichen Angeboten der Behindertenhilfe und der selbst\u00e4ndigen und selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen angesiedelt. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Das  Projekt  verfolgt  einen  transdisziplin\u00e4ren  Forschungsansatz,  wobei  die  in  unterschiedlichen Disziplinen (Heilp\u00e4dagogik, Pflegewissenschaft, Technik) verankerten Projektpartner an M\u00f6glichkeiten zur digitalen Inklusion forschen. Gemeinsam mit den Menschen  mit intellektuellen  Behinderungen sollen Teilhabebarrieren  bez\u00fcglich  des  Zugangs zu digitalen Inhalten und der zunehmend digitalisierten Gesellschaft identifiziert und abgebaut werden. Das Projekt findet im Forschungsverbund zwischen der Katholischen Hochschule Freiburg (Projektleitung Prof. Dr. Gregor Renner, Prof. Dr. Florian Kiuppis), der Hochschule Karlsruhe (Prof. Dr. Matthias W\u00f6lfel) und der Hochschule Furtwangen (Prof. Dr. Christophe Kunze) statt und wird unter dem Titel &#8222;Individuelle soziotechnische Arrangements f\u00fcr die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit kognitiven Funktionsbeeintr\u00e4chtigungen (InstAgT)&#8220; vom <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF)  (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.bmbf.de\" target=\"_blank\">Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) <\/a>durch die F\u00f6rderma\u00dfnahme<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" FH Sozial (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.forschung-fachhochschulen.de\/massnahmen\/fh-sozial\" target=\"_blank\"> FH Sozial<\/a> finanziert. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"has-text-align-center has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#ed6771\"><strong>PROJEKTVERLAUF<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<img decoding=\"async\" class =\"zoom\" src=\"https:\/\/teilhabedigital.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Abbildung1Projektverlauf-Kopie-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-129\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table alignwide tabelle\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\"><strong>PHASE 1<\/strong>      <\/td><td>In  einer  ersten  Projektphase  finden  neben  einem  Auftaktfachtag  mehrere Basisworkshops statt, an dem das Projekt den potentiellen Teilnehmenden vorgestellt wird und beispielhaft technische M\u00f6glichkeiten ausprobiert werden k\u00f6nnen. Daraufhin sollen die aktuellen Teilhabesituationen im digitalen Bereich, sowie Teilhabeeinschr\u00e4nkungen und -ziele von interessierten Menschen  mit  Behinderungen  erhoben  werden. Durch  den  Ansatz, Teilhabebarrieren zu identifizieren und passende L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr den Einsatz von Technologien und digitalen Medien zu ermitteln, werden neue Erkenntnisse \u00fcber die Partizipationsw\u00fcnsche der Zielgruppe erarbeitet. <\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\"><strong>PHASE 2<\/strong><\/td><td>In der zweiten Phase werden die Menschen mit Behinderungen und deren Betreuungspersonen dabei begleitet, individuelle soziotechnische Arrangements zur F\u00f6rderung der gesellschaftlichen Teilhabe umzusetzen. Hierzu werden gemeinsam geeignete technische L\u00f6sungen identifiziert, individuell angepasst und getestet. In einer anschlie\u00dfenden Evaluationsphase  (die,  je  nach  Anwendungsfall,  mehrere  Wochen  bis  Monate  dauern wird) sollen die Auswirkungen des Technikeinsatzes auf Teilhabem\u00f6glichkeiten mit qualitativen  Methoden  evaluiert  werden  (Interviews  und  Beobachtungen).  Hierbei  soll  die unterst\u00fctzende  Begleitung  durch  das  Projekt  schrittweise  reduziert  werden. Anschlie\u00dfend sollen Effekte auf Teilhabem\u00f6glichkeiten, Akzeptanzfaktoren, Barrieren und f\u00f6rderliche Faktoren des Technikeinsatzes herausgearbeitet werden.<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\"><strong>PHASE 3<\/strong><\/td><td>Ziel der dritten Projektphase ist die Untersuchung von Ver\u00e4nderungsprozessen und geeigneten  Ma\u00dfnahmen  auf  institutioneller  Ebene  (z.B.  Sensibilisierungs-und  Qualifizierungsma\u00dfnahmen,  Aufbau  von  Unterst\u00fctzungs-und  Beratungsangeboten,  Mobilisierung  von  freiwilligem  Engagement),  die  n\u00f6tig  sind,  um  digitale  Inklusion  nachhaltig  in den Einrichtungen zu verankern.<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\"><strong>PHASE 4<\/strong><\/td><td>Ziel der vierten Projektphase sind Aktivit\u00e4ten zur Vorbereitung eines nachhaltigen Wissenstransfers  in  die  Breite.  In  Ankn\u00fcpfung  an  die  Erfahrungen  und  Vorstellungen  der Teilnehmenden werden Handlungsempfehlungen und Praxisleitf\u00e4den abgeleitet, die von anderen  Akteur*innen  weiterverwendet  werden  k\u00f6nnen.  In  deren  Erarbeitung  wird  die Praxistauglichkeit dieser Materialien sichergestellt. Die Materialien sollen als Module auf einem interaktiven Portal zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Erg\u00e4nzend soll ein Onlineforum bereitgestellt werden, in dem sich von intellektueller Behinderung betroffene Menschen, Professionelle in der Behindertenhilfe und technische Akteure, z.B. aus der Maker-Community, vernetzen und so auch \u00fcber das Projekt hinaus zur stetigen Entwicklung kosteng\u00fcnstiger und alltagstauglicher L\u00f6sungen beitragen k\u00f6nnen.<br><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p class=\"wp-block-themeisle-blocks-font-awesome-icons\" id=\"wp-block-themeisle-blocks-font-awesome-icons-2a0cdd43\"><span class=\"wp-block-themeisle-blocks-font-awesome-icons-container\"><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/project\/TeilhabeDigital\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\"><i class=\"fab fa-researchgate\"><\/i><\/a><\/span><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/project\/TeilhabeDigital\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Verfolgen Sie das Projekt auf ResearchGate. (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Verfolgen Sie das Projekt auf ResearchGate.<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ziel des Projekts Teilhabe Digital ist die F\u00f6rderung gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit intellektuellen Behinderungen durch digitale Medientechnologien. Das Projekt zielt auf neue kosteng\u00fcnstige und geeignete Unterst\u00fctzungsangebote aus dem Bereich der Consumer-Technik, um deren Potentiale zur F\u00f6rderung der Teilhabe nachhaltig zu entfalten. 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